Willkommen auf der Webseite des Deutschen Psychotherapeuten Netzwerks           

alte Webseite (Kollegennetzwerk-Psychotherapie.de)

Sie wundern sich, dass Sie hier nicht von nervigen Cookie-Abfragen gequält werden? Der Grund: wir benutzen keine Cookies, wir tracken nicht, verkaufen keine Daten usw. Fühlen Sie sich sicher und unbeobachtet beim Lesen und Stöbern.

 Aktuelles

Befragung des DPNW: 90,7% wollen das Gutachterverfahren behalten

Erhebungszeitraum: 04.05.2022 – 06.07.2022

Teilnehmende der Untersuchung (Untersuchungstichprobe)

Insgesamt nahmen 2097 Personen an der Befragung teil, darunter waren 95 % in eigener Praxis niedergelassen, die übrigen angestellt. Der durchschnittliche Zeitraum seit der Niederlassung betrug bei ersteren rund 17 Jahre. Auf dieser Basis kann davon ausgegangen werden, dass die Befragten Bedeutung, Praktikabilität und Nutzen unterschiedlicher Alternativen zur Qualitätssicherung fundiert einschätzen können.

Überwiegend waren die Teilnehmenden als Psychologische Psychotherapeut*innen (64,1 %) beziehungsweise Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*innen (20,6 %) tätig, ein kleinerer Anteil als Ärztliche Psychotherapeut*innen (6,5 %). Unter den Teilnehmenden mit einer fachärztlichen Ausbildung dominierten die Bereiche Psychotherapie/Psychiatrie (6,8 %) sowie Psychosomatische Medizin/Psychiatrie (5,3 %).

Fragestellungen

  1. Welche Akzeptanz findet das geplante Verfahren zur Patientenbefragung?
  2. Wie gestaltet sich das Meinungsbild zur Aufrechterhaltung des bisherigen Gutachterverfahrens?
  3. Wie stehen psychotherapeutisch Tätige zu einem erweiterten Dokumentationsverfahren?
  4. Wie bewerten die Befragten unterschiedliche Alternativen zum Gutachterverfahren?

 

Das geplante Verfahren zur Patientenbefragung stößt auf massive Ablehnung: Vier von fünf Befragten sprechen sich dagegen oder eher dagegen aus. Ein Verfahren, das bei erfahrenen Psychotherapeut*innen auf derartige Zurückweisung stößt, dürfte in der Praxis mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zielsetzung einer effektiven Qualitätssicherung verfehlen.

Eine deutliche Mehrheit (90 %) der Befragten spricht sich für die Beibehaltung des Gutachterverfahrens aus. Allerdings wird Reformbedarf in Richtung einer angemessenen Honorierung (49,7 %) beziehungsweise einer zeitlichen Begrenzung (22,7 %) erkennbar. Insgesamt ist unter diesen Bedingungen von einer hohen Akzeptanz und nachhaltigen sowie praktikablen Qualitätssicherung durch das Gutachterverfahren auszugehen.

Ein erweitertes Dokumentationsverfahren als Ersatz für Antragsberichte, das von den Kassen überprüft werden kann, wird von knapp zwei Dritteln der Befragten abgelehnt. Jeder fünfte Befragte könnte sich das unter Einschränkung des Datenumfangs vorstellen. Ein kleiner Teil der Befragten wäre dafür, wenn Aufwände reduziert beziehungsweise angemessen honoriert würden. Insgesamt muss bezweifelt werden, ob ein so gering akzeptiertes Verfahren zu einer nennenswerten Verbesserung der Qualität führen würde.

Die Meinungen bezüglich der Eignung von Supervisionsverfahren als Ersatz für Antragsberichte sind geteilt. Alternativen ohne breite Akzeptanz erscheinen im Sinne der Qualitätssicherung nicht ratsam.

Ähnlich wie im Falle von Supervisionsverfahren ist auch bei Intervisionsverfahren nicht von einer hinreichenden Akzeptanz auszugehen, auch wenn es hier einen leichten Überhang in Richtung einer Zustimmung gibt.

Das 3-Optionen-Modell des DPN erntet eine breite Zustimmung: Etwa 90 Prozent der Befragten können sich dieses als Ersatz für das Gutachterverfahren vorstellen. Nur jede zehnte Person lehnt das Modell ab. Hier ist eine Analyse der Ablehnungsgründe hilfreich, um Strategien für die weitere Kommunikation des Modells zu entwickeln.  

Zusammenfassend können zur Akzeptanz der Patientenbefragung und ihrer Alternativen folgende Schlussfolgerungen gezogen werden:

  1. Das Verfahren zur Patientenbefragung hat für die Qualitätssicherung psychotherapeutischer Tätigkeit keine Zukunft, da aufgrund des eklatanten Mangels an Akzeptanz die Eignung des Instruments generell bezweifelt werden muss.
  2. Das bestehende Gutachterverfahren kann unter Berücksichtigung von Reformschritten auch weiterhin eine bedeutsame Säule der Qualitätssicherung darstellen.
  3. Weder erweiterte Dokumentationsverfahren, noch Supervisionsverfahren oder Intervisionsverfahren können als hinreichend akzeptierte und damit taugliche Ersatzverfahren für Antragsberichte angesehen werden.
  4. Das 3-Optionenmodell des DPN bietet auf der Grundlage einer breiten Akzeptanz interessante Anwendungsperspektiven für die Qualitätssicherung. Allerdings scheint noch (Er-)klärungsbedarf vor allem im Hinblick auf seine Umsetzbarkeit, Rechtssicherheit und Zuverlässigkeit zu bestehen.
29.07.2022
Neues QS-Verfahren verschoben

Zu kurz gedacht! Das neue umstrittene Qualitätssicherungsverfahren kommt (frühestens) am 1.1.2025. Bis dahin bleibt das Gutachterverfahren bestehen.

29.07.2022
Hilfen für Ukrainer - Übersicht - Допомога для українців - огляд

Der brutale Überfall auf die Ukraine hat uns alle schockiert. Wir Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben uns gefragt, wie wir helfen können. Und da gibt es eine klare Antwort: mit psychotherapeutischen Angeboten für Betroffene. Link zu den Hilfen Допомога для українців

09.05.2022
ePA-Opt-Out Widerspruchsformulare für Versicherte

Zum geplanten opt-Out der elektronischen Patientenakte sind unsere  Formulare zum Widerspruch gegen die ePA fertig.

 

Jede Krankenkasse ist der dabei. Der Versicherte muss sich sein Formular nur ausdrucken, ausfüllen, absenden, 

 

https://dpnw.de/files/Dateien/ePA-Widersprueche-DPNW-072022.zip

 

als Einzeldatei:

 

https://dpnw.de/files/Dateien/Widerspruch-ePA-7-2022-alle.zip

Dieter Adler / 29.07.2022
Gockel-Suche: Kein Hahn kräht mehr nach Ihren Daten

Gockel-Suche gockeln statt googlen!

14.12.2021

Unsere Ziele:

Erhaltung unseres Berufsbildes und der psychotherapeutischen Arbeitsbedingungen

  • Selbstbestimmtes therapeutisches Arbeiten sowohl für Behandelnde als auch PatientInnen (z.B. keine Rastertherapie)
  • Keine Aufweichung der Schweigepflicht durch sinnlose Digitalisierung, Cloud-Speicherung von Patientendaten, Cloud-Verwaltung von Praxisdaten
  • Abschaffung der Strafzahlungen für Telematik-Gegner
  • Erhaltung des Erstzugangsrechts zur Psychotherapie (keine Lotsenregelung!) 
  • Sinnvolle und sichere Qualitätssicherung
  • Möglichkeit der unbegrenzten Telefontherapie (optional zur Videotherapie)
  • Vielfalt therapeutischer Methoden und Mittel kultivieren und erhalten
  • Erhalt des Berufsbildes und der Identität „Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten“
  • Schaffen neuer Niederlassungen statt Mangel-Kaschierungs-Politik
  • Schaffen neuer Niederlassungen für PIA nach der Approbation
  • Erlaubnis für PIA begonnene Behandlungen auch nach der Approbation fortzusetzen und erst dann zu beenden, wenn die Behandlung abgeschlossen ist
  • Klarere, menschlichere und nachvollziehbare Richtlinien für die Kostenerstattung - mit der Prämisse: Im Zweifel für den Patienten bzw. die Patientin statt schikanöser unmenschlicher Verschleppungstaktik
  • Vernetzte, selbstverwaltete Therapieplatzvermittlung statt Terminservicestellen

Keine Einschränkungen der psychotherapeutischen Berufsfreiheit!

Keine Daten aus Psychotherapien in die Gesundheitscloud!

Wir haben ein funktionierendes System der psychotherapeutischen Versorgung. Das braucht keine Einschränkungen, Restriktionen und Eingriffen von außen. Keine Zwangsdigitalisierung. Stattdessen mehr Niederlassungen!

 

Die Mitgliedschaft im Netzwerk

 

      Bereits über 2.000 Mitglieder profitieren von: 
      Rechts, Pfeil, 6 Kostenlos Symbol von Vaadin icons schneller Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen & unseren Justiziar
      Rechts, Pfeil, 6 Kostenlos Symbol von Vaadin icons effektiver berufspolitischer Vertretung
      Rechts, Pfeil, 6 Kostenlos Symbol von Vaadin icons Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen
      Rechts, Pfeil, 6 Kostenlos Symbol von Vaadin icons kostenlosen Fortbildungen und unserem wöchtentlichem Newsletter
      Rechts, Pfeil, 6 Kostenlos Symbol von Vaadin icons regelmäßigen Onlinesprechstunden
                                                  ... und Vielem mehr! 

Für PIAs
  • kostenlose Mitgliedschaft
  • Unterstützung in Ausbildungsfragen
  • Schlichtung bei Schwierigkeiten in der Ausbildung
  • Ausbildungsmentorate